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1.Struckkamphuk
Hier am Rande der Orther Bucht fängt man immer dann sehr gut,
wenn im Fehmarnsund wieder einmal starke Strömung ist. Zur Sundseite liegen sehr
große Felsen im Wasser, die das Angeln erschweren, aber auch erfolgreich machen.
Das Wasser fällt auf 1-1,5 Meter ab. Hier kann man im Sommer besonders gute
Aalfänge erleben. Tauwurm ist dann der beste Köder. Einfache Montage mit
Sargblei und Einzelhaken bringen den besten Erfolg.
Auf der Seite zur Orther Bucht hin ist das Wasser auch flach und
es sind Würfe um 120 Metern nötig, um an große Plattfische heran zukommen. Der
Grund ist überwiegend sandig und nur vereinzelt mit Seegraswiesen durchsetzt.
Dorsch kommt hier nur in den Abendstunden vor.
Von Mai bis Ende Juni lohnt es sich hier auf Hornhecht zu
angeln. Eine Wathose ist von Vorteil, um den flachen Strandabschnitt zu
Überbrücken. Meerforellen werden hier sehr selten gefangen.

2. Flügger Strand
Hier an der Südwestecke Fehmarns ist ein sehr gutes
Plattfischrevier. Große Sandbänke sind hier weithin sichtbar. Bei Wind aus
Südwest sind hier sehr gute Plattfischfänge möglich. Dorsch kommt hier nur
vereinzelt vor. Bester Köder auf Plattfisch ist der Seeringelwurm. Je nach
Wurfweite kommt man hier auf eine Wassertiefe bis 2,5 Meter.
Für Watangler auf Meerforelle ist das ein Traumrevier. Ab März
ziehen die begehrten Meerforellen hier ihre Kreise. Blinker und Wobbler bringen
hier den besten Erfolg. Ab Mai kommen auch hier Hornhechte vor. Bester Wind ist
Nord bis Nordost.
Vom Leuchtturm bis hin zur südlichen Spitze, ist
das Angeln verboten. Naturschutzgebiet!

3. Püttsee
Im Anschluß an den Flügger Strand beginnt Püttsee. Ein
Strandabschnitt der unter Wasser mit Sand, Seegras und Muschelbänken durchsetzt
ist. Plattfisch und Dorsch kommen hier sehr häufig vor. Mit einer Wurfweite von
ca.1 00 Metern liegt man zwischen der ersten und zweiten Sandbank. Dorsch wird
dann nicht lange auf sich warten lassen. Plattfisch ist in ca.
80 Meter auf der ersten Sandbank zu fangen. Bei günstigen
Winden, wenn das Wasser flach fällt, kann man mit der Wathose auf die zweite
Sandbank gehen und mit der Spinnrute gezielt auf Meerforellen und Hornhecht
fischen. Auch ein Spinnangeln auf Dorsch in den Abendstunden fiihrt zu gutem
Erfolg.
Brandungsangler fangen am besten mit einem Kombiköder aus Watt-
und Seeringelwurm. Spinnangler benutzen schlanke Blinker in schwarz / rot oder
kupfer /schwarz.
Vom Parkplatz rechts hoch ist das Angeln
verboten. Naturschutzgebiet!

4. Wallnau
Ein Strandabschnitt mit Sand und Seegraswiesen. Die Wassertiefe
beträgt in einer Wurfweite von ca. 100 Meter 2-2,5 Meter. Brandungsangler kommen
hier besonders im Herbst und Frühjahr auf ihre Kosten. Dann stehen Dorsch und
Plattfisch ganz dicht unter Land und werden mit Wattwurm gefangen. Im Sommer
fängt man hier verstärkt Plattfisch. Aal kommt hier selten vor. Bester Wind ist
aus West.
Im März und April ziehen hier die Meerforellen sehr dicht unter
Land. Mit der Wathose sind dann sehr gute Fänge möglich. Im Sommer, bei ruhigem
Wetter, können Fliegenfischer hier ihre Kunst auf diese Salmoniden versuchen.
Ab Mitte Mai können Spinnangler mit kleinen Blinkern Traumfänge
auf Hornhecht erleben. Auch mit Wasserkugel und Heringsfetzen, in 1 Meter
Wassertiefe, werden sehr viele Hornhechte gefangen.

5. Boiendorf
Dieser Strandabschnitt ist ähnlich wie Wallnau, jedoch hat sich
Bojendorf in den letzten Jahren unter den Brandungsanglern einen guten Namen
gemacht. Vom Parkplatz aus nach rechts in Richtung der Pfähle sind mehrere
Topstellen die sogar im warmen Sommer noch gute Dorschfänge zulassen. Hier kommt
man mit Würfen um die 100 Meter in eine Strömungsrinne die ein Noppenblei
erfordert (für sicheren Halt am Grund). Die Wassertiefe beträgt hier 2-2,5
Meter. Brandungsvorfächer mit Impact Shield und Einzelhaken am 80 cm langen
Vorfach bringen guten Erfolg. Plattfische treten nicht so häufig auf, aber wenn
dann sind es große Exemplare.
Für Hornhechte gilt das gleiche wie in Wallnau. Meerforellen
werden auch hier häufig gefangen.

6. Westermarkelsdorf
Das ist wohl der bekannteste Platz auf Fehmarn. Auf dem
Parkplatz angekommen hat man hier sehr viele Möglichkeiten. Nach links zieht
sich eine sehr lange Steinpackung am Wasser entlang. Nach rechts bis hoch zum
Markelsdorfer Huk, Sandstrand soweit das Auge reicht. Hier ganz oben ist der
beste Platz überhaupt. Aber Vorsicht, mit der gesamten Ausrüstung ist das ein
beschwerlicher Weg dorthin. Hier kommt man mit Würfen um 100 Meter auf eine
Wassertiefe von knapp3 Meter. Geangelt wird mit Wattwurm. Zwischen der
Steinpackung und dem Huk sind am Strand viele Sandbuhnen. Immer in der Mitte von
diesen, hat sich ein tieferer Pool gebildet. Dort hinein geworfen, lassen die
großen Plattfische nicht lange auf sich warten. Kurze Würfe sind dazu nur nötig.
Nach links, am Ende der Steinpackung, ein weiterer Top - Platz.
Würfe um 80 Meter und eine Wassertiefe von ca. 2,5 Meter lassen Dorsch und
Plattfisch nicht lange auf sich warten. Der Untergrund ist steinig und
durchzogen von Seegrasfeldern. Bester Wind für diesen Strandabschnitt ist West,
Nordwest. Aal und Hornhecht, im Sommer, kommen seltener vor. Meerforelle tritt
vereinzelt auf.

7. Altenteil
Dieser Platz ist gut mit dem PKW zu erreichen. Links vom Parkplatz läuft ein
Süßwasserzulauf in die Ostsee. Im Abstand, links und
rechts, von ca. 100 Meter sind hier sehr gute Stellen um Plattfische zu fangen.
Der Untergrund ist überwiegend sandig mit wenig
Seegrasfeldern. Mit Würfen um 80 Meter liegt man hier genau richtig. Auf der
rechten Seite vom Parkplatz, ungefähr dort wo die Pfähle
im Wasser stehen, ist eine sehr gute Stelle um Plattfisch, Dorsch und Aal zu
fangen. Hier kommt eine ca.2,5 Meter tiefe Rinne bis in 80
Meter Entfernung dicht unter Land. .Bester Köder ist der Wattwurm. Bei mittleren
Winde aus Nord bis Nordwest sind die besten Fänge
zu erwarten. Seit einiger Zeit werden hier im Frühjahr sehr viele Meerforellen
gefangen. Auch hier gilt, Blinker und Wobbler bringen Erfolg.

8. Teichhof
An diesem Abschnitt sind sogar Muschelbänke in Wurfweite.Bei auflandigen Winden
aus nördlichen Richtungen ist hier sehr gutes
fischen auf Plattfisch und Dorsch. Diese Muschelbänke bedeuten auch immer wieder
Hängergefahr . Hinter der Sandbank, in ca. 100
Meter Entfernung fällt der Grund langsam auf 3-4 Meter ab. Geübte Werfer die
über die Sandbank kommen, fangen schon am frühen
Abend große Dorsche. Die Durchschnittstiefe in 70 Meter Entfernung beträgt
ungefähr 2 Meter. Durch die nötigen weiten Würfe ist hier
ein Kombiköder aus Watt -und Seeringelwurm von Vorteil.
Auch wenn der Strandabschnitt immer Fisch an den Haken bringt, sollte man diesen
Abschnitt bei südlichen Winden meiden. Das liegt
daran , das Wasser wird klar und geht zurück.

9. Niobe
Vom Parkplatz aus rechts hoch sehen wir eine Landzunge. Diese signalisiert den
Anfang des Naturschutzgebietes, aber auch der wenigen
Topstellen hier. Hier verläuft eine Strömungskante in ca. 100 Meter die viel
Nahrung mit sich bringt. Große Dorsche werden oft schon
tagsüber gefangen, aber auch Plattfische in beachtlicher Größe gehen hier an den
Haken. Wattwurm ist ein Topköder für hier.
Vom Parkplatz aus nach links stehen Pfähle im Wasser. Hier ist ein weiterer
guter Platz. Der Untergrund ist meist nur sandig und die
Fänge bestehen überwiegend aus Plattfischen. Zwischen diesen beiden guten
Stellen fängt man nur bei auflandigen nördlichen Winden
sehr gut. Auf diesem Strandabschnitt trifft man auf eine Wassertiefe von 1,8
Meter.

10. Westmole Puttgarden
Seit Mai 2000 darf auf dieser Mole, mit Einschränkungen, wieder geangelt werden.
Weder in das Hafenbecken noch vom Molenkopf
darf geangelt werden. Die knapp 700 Meter lange Seeseite der Mole ist dagegen
frei. Hier sind keine Weitwürfe notwendig. Das Wasser
wird sehr schnell tief und bei den Fischen gibt es hier die gesamte Palette der
Ostsee. Auch der Hering kommt in den Sommermonaten
bis dicht an die Mole.
Bester Wind ist auch hier wichtig und muss aus nördlichen Richtungen kommen Als
Köder verwendet man Wattwurm, Seeringelwurm
und Heringsfetzen. Sogar blinkern bringt hier guten Erfolg.

11. Marienleuchte
Auch dieser Strand ist berühmt fur seine guten Fänge. Man parkt entweder in der
Ferienhausanlage oder am Leuchtturm. Beim
Leuchtturm geht man am Zaun entlang und kommt so die Steilküste runter zum
Strand. Hier ist der Untergrund sandig und nur vereinzelt
treten Krautbänke auf. Das ist ein sicheres Zeichen dafür das hier viele
Plattfische vorkommen. Auch Aal läuft hier in den
Sommermonaten sehr gut. Mit Würfen um 80 Meter liegt man hier genau richtig.
Um Dorsch zu fangen müssen wir ca. 500 Meter weiter Richtung Presen gehen. Hier
wird der Untergrund steiniger und das Wasser wird
tiefer. Stellenweise liegen richtig große Felsen im Wasser die natürlich die
Hängergefahr erhöhen. Die erste Rinne verläuft sehr dicht
unter Land und hier fischen wir auch. Der Wattwurm bringt Erfolg, aber auch
Heringsfetzen auf Steinbutt sollte man nicht unversucht
lassen. Watangler können hier in den Abendstunden gute Dorschfange verzeichnen.
Ein Versuch auf Meerforellen lohnt sich ebenfalls.

12. Presen
Dieser Strandabschnitt ist nichts für Anfänger. Viele Muschelbänke und in 80 -
100 Meter Entfernung Krautfelder mit großen Steinen
durchsetzt zeigen eine sehr große Hängergefahr . . Das Wasser fallt hier sehr
schnell auf3 Meter Wassertiefe ab. Geangelt wird hier am
besten mit einer Einhaken - Montage. Bei auflandigen Wind aus Ost ist es sehr
schwer über die Krautbänke zu werfen. Die besten Plätze
findet man links von Parkplatz Richtung Marienleuchte. Mit Würfen um 120 Meter
kommt man hier an sehr gute Dorschplätze. Vor den
Krautfeldern sind ausgespülte Kuhlen unter Wasser. Wer diese trifft, fangt auch
schon näher an Land seine Fische. Im Sommer tauchen
hier regelmäßig gute Aale auf Diese fangt man am besten mit Tauwurm.

13. Gahlendorf
Hier finden wir einen sehr steinigen Strandabschnitt vor. Es ist ein Platz auf
Fehmarn, an dem die größten Brandungsdorsche gefangen
werden können. Das gilt für jede Jahreszeit. Durch die großen Felsen im Wasser
besteht hier eine extrem große Hängergefahr. Die
Wurfweite muss an die 100 Meter herangehen, ansonsten ist man hier chancenlos.
Der beste Wind für diesen Strand weht aus Ost. Bei
starken Ostwind und hohen Wellen kann dieser Strand aber auch sehr schnell im
Wasser verschwinden. Vorsicht!
Mit der Spinnangel sind hier gute Dorsch -und Meerforellenfange möglich.
Topköder ist auch hier der Wattwurm, jedoch sollte man nicht damit geizen.
Lieber 2-3 Wattwürmer auf den Haken gezogen, bringt
mehr Erfolg. Mit Tobiasfisch kann man hier auch auf Steinbutt fischen. Hierzu
verwenden wir einen leichte Montage ohne viel
Auftriebskugeln usw.

14. Katarinenhof
Vor dem Campingplatz kommt man sehr gut und nah an den Strand heran.
Katarinenhof ist ein Abschnitt, der sich bei jedem Wind gut beangeln lässt.
Allerdings
können auch hier die Fische sehr launisch sein. Das liegt daran, daß tiefe
Strömungsrinnen bis dicht unter Land verlaufen und daß bei einem
Strömungswechsel die
Fische oft erst einen Tag Ruhe brauchen, um sich den neuen Begebenheiten
anzupassen.
Rechts von der Straße, zur Spitze hin ,ist einer der besten Plätze. Zwar sind,
wie fast überall, auf den ersten Metern viele große Steine im Wasser , aber mit
geübten
Würfen um 100 Meter herum geht man dieser Gefahr aus dem Weg. Ein paar
Krautfelder und Muschelbänke deuten immer auf sehr guten Dorschfang hin. So ist
es
auch. Plattfische treffen wir hier nur selten und Jahreszeiten bedingt an. Von
der Straße nach links wird dieser Abschnitt sandiger, was uns mit Würfen um 80
Meter
gute Plattfischfänge beschert. Für hier gilt der Seeringelwurm als guter Köder.

15. Staberhuk
Mit dem Auto kommt man gut ans Wasser . Geparkt wird neben der Radarstation der
Bundesmarine. Von hier aus nach rechts zieht sich eine lange Bucht Richtung
Katarinenhof entlang. Hier kann man gute Plattfische fangen, die auch in sehr
stattlichen Größen vorkommen. Mit Würfen um 70 Meter wird eine Wassertiefe von
2,5 Meter erreicht. Der Untergrund ist meist sandig und nur vereinzelt mit Kraut
-und Muschelbänken durchsetzt Hängergefahr besteht auf dieser Seite eher selten.
Auf der rechten Seite vom Parkplatz sieht das schon ganz anders aus. Hier liegen
wirklich sehr viele Felsen im Wasser, die das Angeln wahrlich nicht erleichtern.
Sind diese erst einmal überworfen steht dem Dorschfang nichts mehr im Wege.
Wurfweiten bis 120 Meter sind dabei nötig. Einzelhakenvorfächer sind von
Vorteil,
da auch beim Einholen und Landen der Fische Hängergefahr besteht. In den Steinen
fängt man im Sommer viele und gute Aale.
Kurz vor dem Huk ist ein kleiner Sandstrand, der sich auch weit ins Wasser
zieht. Hier fängt man das ganze Jahr über gute Plattfische. Auch ums Huk herum,
wo die
beide Strömungen aufeinander treffen ist immer ein guter Platz zum Dorschfang.
Leider ist der Weg hier hin weit und beschwerlich, denn am Leuchtturm darf man
nicht parken. Trotzdem lohnt er sich. Staberhuk ist an der gesamten Strecke auch
ein sehr beliebter und guter Meerforellenplatz. Hier werden jedes Jahr gute und
vor allem große Forellen gefangen. Ab Ende Mai ziehen auch große Hornhechte um
das Huk und lassen sich mit Wasserkugel und Heringsfetzen fangen.

16. Feriensiedlung Staberdorf
Der Strand vor der Ferienhäusern ist ein echter Geheimtip. Der Strand ist
eingegrenzt mit Steinbuhnen und nicht sehr breit.
Gerade bei mittleren südlichen Winden fängt man hier überwiegend Dorsch. Diese
erreichen auch eine stattliche Größe. Das Wasser erreicht selbst in 100 Meter
Entfernung nur eine Wassertiefe von 1,5 Meter. Plattfisch zählt hier mehr als
Beifang und dann auch nur kleine Exemplare. Der Untergrund ist steinig und auch
mit
Muscheln durchsetzt. Wattwurm ist hier der beste Köder. Dies ist auch ein sehr
guter Platz auf Aal.

17. Südstrand
Im Sommer ist der Südstrand für Brandungsangler tabu. Dann haben die Badegäste
den Vorrang. Aber im Frühjahr und Herbst bietet uns dieser Strand gerade an
großen Plattfischen eine ganze Menge. Das Wasser ist mit ca. 1,7 Meter nicht
sehr tief, aber bei leichten südlichen Winden kommt der Plattfisch ganz dicht
unter
Land. An solchen Tage tauchen auch große Dorsche plötzlich in Schwärmen hier auf
Geangelt wird hier mit einer normalen Brandungsmontage mit Seitenarmen und
ein Kombi-Köder aus Watt - und Seeringelwurm. Der Untergrund ist sandig und die
Krautfelder beginnen erst hinter der Sandbank.
Ein Platz fiir das ganze Jahr ist die Südmole. Hier ist die Hafenausfahrt von
Burgstaaken un die Fahrrinne ist nur 40 Meter von der Steinmole entfernt. Die
Fahrrinne
fällt auf eine Wassertiefe von ca.5 Meter ab. Die Montage wählt man hier genau
wie am Südstrand, da keine weiten Würfe notwendig sind.
Große Plattfische und Dorsche fängt man regelmäßig. Im Sommer ziehen gute Aale
in den Binnensee, die an der Mole vorbei müssen. Auf Aal ist der beste Köder
der Tauwurm. Im Frühjahr kann man manchmal sogar mit Meerforellen rechnen. Also
Spinnrute nicht vergessen.

18. Wulfen
Hier ist ein sehr gleichmäßiger flacher Sandstrand. Nur wenige Krautfelder
durchziehen diesen Abschnitt. Das angeln an der Steilküste ist auf Plattfisch
sehr gut. Vor
der Steilküste verläuft in einigen Entfernung die alte Fahrrinne. Aus dieser
steigt der Fisch in der Dämmerung zum jagen dicht unter Land auf Ab Mai werden
hier
öfter sehr große Hornhechte gefangen. Meerforellen sind das ganze Jahr über
anzutreffen. Dorsche sind hier leider Fehlanzeige. Weitwürfe um 100 Meter sind
notwendig und darum verwendet man hier Vorfächer mit Weitwurfmontagen. Wattwurm
zählt auch hier zu den besten Ködern.

19. Campingplatz Miramar
Auch ein sehr sandiger Strandabschnitt mit vereinzelten Seegraswiesen. Im Wasser
gehen längere Buhnenköpfe hinaus. In der Mitte von diesen geangelt bringt am
meisten Erfolg. Der Plattfisch kommt sehr viel und in stattlichen Größen vor.
Aal und Dorsch eher selten. Die Brandungsmontagen entsprechen wie in Wulfen, das
heißt auf Weite kommt es an. Die Wassertiefe beträgt am gesamten Abschnitt 2
Meter. Ab einer Wurfweite von 120 Meter kommt die Sundströmung ins Spiel und
bringt den meisten Fisch mit. Watt -und Seeringelwurm sind fängig.
Der Hornhecht ist von Juni bis August anzutreffen. Wasser- oder Segelpose mit
Heringsfetzen bestückt bringen die pfeilschnellen Jäger ans Tageslicht.
Weiter Richtung Belitz Werft wird der Untergrund wieder steiniger und die Chance
auf Dorsch wird besser. Wenn im Sund die Strömung sehr stark ist, angelt man
hier in einer langen seichten Bucht. Auch die Plattfischfänge lassen hier nicht
zu Wünschen übrig. In Wurfweiten um 100 Meter erreicht man Wassertiefen von
2-2,5
Meter.

20. Belitzwerft
Neben der Yachthafenausfahrt beginnt ein ca.300Meter langer Sandstrand. Die
Wassertiefe beträgt 6-8 Meter bei einer Wurfweite von nur 80 Meter. Geangelt
wird
mit einer Einhaken Montage, da oftmals sehr starker Krautgang herrscht. Auf ein
Krallenblei, wegen der Strömung, sollte hier verzichtet werden. Dorsch und
Plattfisch kommen reichlich vor. Ein angeln am Tag lohnt sich immer. Dieser
Platz ist ausreichend bekannt und man sollte rechtzeitig anreisen um einen
freien Platz zu
bekommen. Als beste Köder zählen Wattwurm, Seeringelwurm, Tobiasfisch und
Heringsfetzen.
Hornhechte lassen sich mit der Wasserkugel und Heringsfetzen in der Strömung gut
erbeuten, aber auch ein Blinker bringt guten Erfolg.
Meerforellen streifen in den Morgen -und Abendstunden dicht unter Land vorbei
und ein Versuch mit der Spinnangel bringt oft Erfolg.
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